Arten von Synchronmotoren

Es gibt verschiedene Arten von Synchronmotoren basierend auf der Art, wie sie aufgeregt sind

  • Nicht erregte Synchronmotoren
  • Strom erregte Synchronmotoren

Lassen Sie uns die verschiedenen Typen einzeln betrachten.

Nicht erregter Synchronmotor

Der Rotor besteht aus Stahl. Das äußere Magnetfeld magnetisiert den Rotor und dreht sich synchron dazu. Der Rotor ist im Allgemeinen aus Stahl mit hoher Retentivität wie Kobaltstahl hergestellt.

Nicht erregte Motoren sind in drei Ausführungen erhältlich:

Hysterese Motor

Hysterese-Motoren sind Einphasenmotorenwobei der Rotor aus ferromagnetischem Material besteht. Die Rotoren sind zylindrisch geformt und haben einen hohen Hystereseverlust. Sie bestehen im Allgemeinen aus Chrom, Kobaltstahl oder Alnico. Der Stator wird über eine einphasige Wechselstromversorgung gespeist. Der Stator hat zwei Wicklungen:

  1. Hauptwicklungen und
  2. Hilfswicklungen.

Die Kombination der beiden erzeugt ein DrehenMagnetfeld aus einer einphasigen Versorgung. Sie starten selbsttätig und benötigen keine zusätzlichen Wicklungen. Wenn eine einphasige Wechselstromversorgung gegeben ist, wird ein rotierendes Magnetfeld erzeugt. Dieses rotierende Magnetfeld induziert Wirbelströme im Rotor. Der Rotor beginnt sich anfänglich mit einem Schlupf zu bewegen. Wenn der Rotor die Synchrondrehzahl erreicht, zieht der Stator den Rotor in Gleichlauf. Der Motor startet also zunächst als Induktionsmotor und läuft später als Synchronmotor.

Reluktanzmotor

Der Reluktanzmotor basiert auf dem Prinzipdass sich ein nicht festgehaltenes Eisenstück bewegt, um einen magnetischen Flusspfad zu vollenden, bei dem die Reluktanz minimal ist. Der Stator hat die Hauptwicklung und die Hilfswicklungen wie der Hysterese-Motor. Diese helfen, ein rotierendes Magnetfeld zu erzeugen. Der Rotor eines Reluktanzmotors ist ein Käfigläufer, bei dem einige Zähne entfernt sind, um die gewünschte Anzahl von hervorstehenden Polen zu erhalten. Die Reluktanz wird minimal, wenn der Rotor auf das Magnetfeld des Stators ausgerichtet ist.

Bei einphasiger Wechselstromversorgung ist der Motorstartet als Induktionsmotor. Der Rotor versucht sich auf das Magnetfeld des Stators auszurichten und erfährt ein Reluktanzdrehmoment. Aufgrund der Trägheit überschreitet sie jedoch die Position und versucht sich während der nächsten Umdrehung wieder auszurichten. Auf diese Weise beginnt es sich zu drehen. Sobald 75% der Synchrondrehzahl erreicht sind, werden die Hilfswicklungen abgeschaltet. Wenn die Drehzahl die Synchrondrehzahl erreicht, wird sie durch das Reluktanzdrehmoment synchronisiert. Der Motor bleibt aufgrund des synchronen Reluktanzmoments im Gleichlauf.

Permanentmagnet-Synchronmotoren

Der Rotor besteht aus Permanentmagneten. Sie erzeugen einen konstanten magnetischen Fluss. Der Rotor blockiert synchron, wenn die Geschwindigkeit nahe an der Synchrondrehzahl liegt. Sie starten nicht selbst und benötigen einen elektronisch gesteuerten Statorantrieb mit variabler Frequenz.

Permanentmagnet-Synchronmotoren

Gleichstrom erregter Motor

Gleichstromerregte Synchronmotoren benötigen aGleichstromversorgung des Rotors zur Erzeugung eines Rotormagnetfelds. Ein Gleichstrommotor hat sowohl Statorwicklungen als auch Rotorwicklungen. Sie können entweder zylindrische Rotoren oder ausgeprägte Polrotoren haben. Sie starten nicht selbst und benötigen zum Starten Dämpferwicklungen. Sie starten zunächst als Induktionsmotor und erreichen später eine Synchrondrehzahl.

Gleichstrom erregter Motor

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