Auswahl des Reaktors für verschiedene Anwendungen

Je nach Konstruktion und Konstruktionsmerkmalen stehen unterschiedliche Reaktortypen zur Verfügung. Jeder Reaktortyp hat seine eigene einzigartige Anwendung.

Luftkern oder Coreless Reactor ohne magnetische Abschirmung

Dieser Reaktortyp wird durch Umwickeln konstruiertKupfer- oder Aluminiumleiter mit geeignetem Querschnitt auf einem Kern aus Keramik, Beton, Glasfaser oder Glaspolyester. Irgendwann kann es auch ohne Kern wie ein Magnet mit Luftkern aufgebaut werden. Ein solcher Kern ist nichtmetallisch. Da sich im Luftkern oder im kernlosen Reaktor kein Eisenkern befindet, tritt im Kern keine magnetische Sättigung auf. Deshalb kann diese Drossel in ihrem linearen Bereich der magnetischen Eigenschaften während ihres normalen Betriebsbereichs betrieben werden. Um den Einschaltstrom durch eine Kondensatorbank während des Einschaltens zu begrenzen, ist dieser Reaktor für diesen Zweck technisch kommerziell geeignet.

Luftkern oder Coreless Reactor mit magnetischer Abschirmung

Es gibt eine beträchtliche Menge an Streufluss inder Luftkern oder Kernkernreaktor, da im Inneren der Wicklung kein Magnetkern vorhanden ist. Dieser große Streufluss erzeugt ein Streumagnetfeld, das den Reaktor umgibt. Wenn ein Fehler oder ein Schaltvorgang vorliegt, wird der Strom durch den Reaktor ziemlich hoch, was das Streumagnetfeld um den Reaktor deutlich erhöht. Dieses erhöhte magnetische Streufeld kann EMK im Eisen und anderen leitfähigen Teilen in der Nähe der Reaktorwicklung induzieren. Aufgrund der induzierten EMK gibt es in diesen Teilen einen lokalen Zirkulationsstrom, wodurch in diesen unerwünschte Wärme erzeugt wird. Dies führt zu einem Gesamtleistungsverlust des Systems. Die Induktivität der Drossel kann bei einer höheren Stromsituation nicht konstant bleiben, da bei hohem Drosselstrom Magnetfelder, die durch lokalen Umlaufstrom an verschiedenen leitenden Teilen des Reaktorkörpers entstehen, dem Hauptfeld entgegenwirken. Außerdem kann das magnetische Streufeld die Leistung der Relais und Messgeräte beeinflussen, wenn es in der Nähe des Reaktors installiert wird. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, ist der kernlose Reaktor von einem magnetischen Rahmen bedeckt. Dieser Rahmen besteht aus fest zusammengeklemmten laminierten Stahlblechen. Dieser Rahmen wird als Faradays Käfig bezeichnet.

Die magnetische Abschirmung begrenzt den Raum magnetischFeld darin. Aufgrund der magnetischen Abschirmung leidet der Reaktor jedoch unter magnetischer Sättigung. Der Reaktor ist im Allgemeinen so ausgelegt, dass er bei einem Strom von weniger als 150% seines Nennwerts nicht gesättigt ist. Die kernlose Drossel mit magnetischer Abschirmung wird für die gleichen Zwecke der kernlosen Drossel verwendet, jedoch für eine höhere Stromstärke. Es ist nicht geeignet für Systeme mit hohen Oberschwingungsströmen und Linearität des Betriebs, die bei einem Strom von über 150% des Nennstroms erforderlich sind.

Luftkern oder kernloser Reaktor mit nichtmagnetischer Abschirmung

Manchmal ist ein Luftkern oder kernloser ReaktorAbschirmung mit nichtmagnetischem elektrisch leitendem Material wie Kupfer oder Aluminium. In diesem Fall kann die Induktivität der Drossel verringert werden, wenn der Strom durch sie steigt. Dies liegt daran, dass das magnetische Wechselfeld des Reaktors mit der leitenden Abschirmung verbunden ist, wodurch EMF in den Abschirmkörper induziert wird. Der durch diese EMK erzeugte Strom im Abschirmkörper erzeugt ein Gegenfeld, das dem Hauptfeld entgegengesetzt ist. Da bei der kernlosen nichtmagnetischen Abschirmung der Reaktor keine Sättigung stattfindet, bleiben die V-I-Eigenschaften des Reaktors nahezu linear. Dieser Reaktortyp kann effektiv als Strombegrenzungsvorrichtung und auch als Oberwellenunterdrücker verwendet werden. Dies kann aufgrund seiner linearen Charakteristik auch in einer Filterschaltung geeignet verwendet werden.

Gap-Core-Shunt-Reaktor

Shunt-Reaktoren werden in der Regel in ultra oderHochspannungs-Hochspannungssystem zur Kompensation der im System erzeugten kapazitiven Blindleistung aufgrund von schwach geladenen oder nicht beladenen langen Übertragungsleitungen, die mit diesem System verbunden sind Das heißt, die Reaktoren neutralisieren die kapazitive Wirkung der schwach beladenen oder nicht belasteten langen Übertragungsleitungen. Somit stabilisieren diese Shunt-Reaktoren die Systemspannung. Die Shunt-Reaktoren sind im Allgemeinen zwischen dem elektrischen Bus und Masse oder manchmal zwischen der Übertragungsleitung und Masse angeschlossen. Die Reaktoren sind nicht ständig an das System angeschlossen, da sie Blindleistung zur Verfügung stellen, auch wenn sie nicht benötigt wird. Die Reaktoren werden je nach Systemzustand täglich ein- oder ausgeschaltet.

Der Kern des Shunt-Reaktors ist speziellmit integriertem Luftspalt ausgelegt, so dass er nicht wesentlich gesättigt werden kann und dadurch eine relativ lineare I - Φ - Charakteristik aufweist. Im UHV-Dreiphasensystem wird häufig ein Mehrfachreaktor verwendet, bei dem für jede Phase drei separate Einphaseneinheiten verwendet werden. In einem dreiphasigen EHV-System wird normalerweise ein Dreiphasenreaktor mit einer einzigen Einheit verwendet. Der Kern des Dreiphasenreaktors mit einer einzigen Einheit ist entweder vom Kerntyp oder vom Manteltyp. Im Kerntyp-Design gibt es drei Beine und im Shell-Typ-Design gibt es fünf Beine im Kern. In einem Übertragungssystem wird hauptsächlich ein Schalentypentwurf verwendet.

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