Aufbauprinzip und Typen von Induktionsschalenrelais

Induktionsschalenrelais

Dieses Relais ist nur eine Version des Induktionsscheibenrelais. Induktionsschalenrelais arbeiten nach dem gleichen Prinzip des Induktionsscheibenrelais. Die Grundkonstruktion dieses Relais ist wie ein vierpoliger oder ein achtpoliger Induktionsmotor. Die Anzahl der Pole im Schutzrelais hängt von der Anzahl der aufzunehmenden Wicklungen ab. Die Abbildung zeigt ein vierpoliges Induktionspufferrelais.
Eigentlich, wenn jemand die Induktionsscheibe ersetztRelais durch einen Aluminiumbecher, die Trägheit des rotierenden Relaissystems wird erheblich reduziert. Aufgrund der geringen mechanischen Trägheit ist die Betriebsgeschwindigkeit des Induktionskupplungsrelais viel höher als die des Induktionsscheibenrelais. Darüber hinaus ist das projizierte Polsystem so ausgelegt, dass es ein maximales Drehmoment pro VA-Eingang liefert.

In der vierpoligen Einheit, die in unserem Beispiel gezeigt wird, dieWirbelstrom, der durch ein Polpaar im Becher entsteht, tritt direkt unter einem anderen Polpaar auf. Dadurch ist das Drehmoment pro VA dieses Relais etwa dreimal höher als das eines Induktionsscheibenrelais mit einem C-förmigen Elektromagneten. Wenn durch Entwurf die magnetische Sättigung der Pole vermieden werden kann, können die Betriebseigenschaften des Relais für einen weiten Betriebsbereich linear und genau gemacht werden.

Arbeitsprinzip des Induktionsschalenrelais

Wie gesagt, die Arbeitsprinzip des Induktionspufferrelaisist derselbe wie der Induktionsmotor. Ein rotierendes Magnetfeld wird von verschiedenen Feldpolpaaren erzeugt. Bei der Konstruktion mit vier Polen werden beide Polpaare von der Sekundärseite des gleichen Stromwandlers gespeist. Die Phasendifferenz zwischen den Strömen der beiden Polpaare beträgt 90 °. Dies geschieht durch Einfügen eines Induktors in Reihe mit der Spule eines Polpaares und durch Einfügen eines Widerstands in Reihe mit der Spule eines anderen Polpaares.

Das rotierende Magnetfeld induziert Strom inder Aluminiumbrum oder -becher. Gemäß dem Arbeitsprinzip des Induktionsmotors beginnt sich der Becher in der Richtung des rotierenden Magnetfelds mit einer Geschwindigkeit zu drehen, die etwas geringer ist als die Geschwindigkeit des rotierenden Magnetfelds. Der Aluminiumbecher ist mit einer Haarfeder befestigt: Im Normalzustand ist das Rückstelldrehmoment der Feder höher als das Auslenkungsdrehmoment des Bechers. Es gibt also keine Bewegung der Tasse. Während eines fehlerhaften Zustands des Systems ist der Strom durch die Spule jedoch recht hoch, daher ist das im Becher erzeugte Ablenkdrehmoment viel höher als das Rückstelldrehmoment der Feder, daher beginnt der Becher sich als Rotor des Induktionsmotors zu drehen. Die an der Bewegung der Tasse angebrachten Kontakte weisen einen bestimmten Drehwinkel auf.

Aufbau eines Induktionsschalenrelais

Das magnetische System des Relais wird durch Anbringen einer Anzahl von kreisförmig geschnittenen Stahlblechen aufgebaut. Die Magnetpole ragen in den Innenumfang dieser laminierten Lagen hinein.
Die Feldspulen sind auf diese laminierten Pole aufgewickelt. Die Feldspule zweier gegenüberliegender Pole ist in Reihe geschaltet.
Die Aluminiumschale oder -trommel ist auf einem Laminat montiertDer Eisenkern wird von einer Spindel getragen, deren Enden in Edelsteinlager oder -lager passen. Das laminierte Magnetfeld befindet sich im Inneren des Bechers oder der Trommel, um das Magnetfeld beim Schneiden des Bechers zu verstärken.

Induktions-Cup-Relais

Induktionsnapf-Richtungs- oder Leistungsrelais

Induktions-Cup-Relais eignen sich sehr gut fürRichtungs- oder Phasenvergleichseinheiten. Dies liegt daran, dass das Induktionskappenrelais neben der Empfindlichkeit ein konstantes, nicht schwingendes Drehmoment aufweist und parasitäre Drehmomente aufgrund von Strom oder Spannung allein klein sind.

In Richt- oder Leistungsrelais des InduktionsbehältersSpulen eines Polpaares sind mit einer Spannungsquelle verbunden, und Spulen eines anderen Polpaares sind mit der Stromquelle des Systems verbunden. Daher ist der durch ein Paar von Polen erzeugte Fluss proportional zur Spannung und der durch ein anderes Paar von Polen erzeugte Fluss ist proportional zum elektrischen Strom.
Das Vektordiagramm dieses Relais kann wie folgt dargestellt werden:

Vektordiagramm des Tassenrelais

Hier im Vektordiagramm beträgt der Winkel zwischen der Systemspannung V und dem Strom I θ
Der durch den Strom I erzeugte Fluss ist φ1 das ist in Phase mit I.
Der aufgrund der Spannung V erzeugte Fluss ist φ2 das ist in Quadratur mit V.
Daher ist der Winkel zwischen φ1 und φ2 ist (90O - θ).
Wenn daher das durch diese beiden Flüsse erzeugte Drehmoment T istd.

Dabei ist K konstant.
Hier in dieser Gleichung haben wir angenommen, dass der durch die Spannungsspule erzeugte Fluss 90 nacheiltO hinter seiner Spannung. Durch die Gestaltung dieses Winkels kann man sich einem beliebigen Wert annähern und eine Drehmomentgleichung T = KVIcos (θ - φ) erhalten, wobei θ der Winkel zwischen V und I ist. Dementsprechend können Induktionsschalenrelais so ausgelegt werden, dass sie ein maximales Drehmoment erzeugen, wenn der Winkel θ = 0 oder 30O, 45O oder 60O.
Die Relais, die so ausgelegt sind, dass sie bei & thgr; = 0 ein maximales Drehmoment erzeugen, sind P-Induktionsgefäßleistungsrelais.
Die Relais erzeugen ein maximales Drehmoment, wenn θ = 45 istO oder 60Owerden als Richtungsschutzrelais verwendet.

Reaktanz- und MHO-Induktionsschalenrelais

Durch Manipulieren der Stromspannungsspulenanordnungen und der relativen Phasenversetzungswinkel zwischen den verschiedenen Flüssen Induktions-Cup-Relais kann nach Maß entweder reine Reaktanz oder Admittanz sein. Auf diese Eigenschaften wird in einer Sitzung zum elektromagnetischen Distanzrelais näher eingegangen.

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